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Die Geschichte des Dresdner Eislauf-Clubs.

Auch wenn wir erst seit dem 18. Januar 1999 unter dem Namen Dresdner Eislauf-Club e.V. bekannt sind, können wir dennoch auf eine lange Tradition und Entwicklung des Eiskunstlaufens in Dresden zurückblicken.
In den 60iger Jahren bot, mit der Erbauung des Freiluftstadions, die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Post Dresden Eiskunstlaufen an. Im Winter hieß es da warm anziehen und vorher Schnee schippen. Trotz dieser schlechten Bedingungen fanden damals große ISU-Schaulaufen statt.

1972 wurde die "alte" Eishalle mit einer internationalen Ice-Show eröffnet. Die BSG Verkehrsbetriebe Dresden übernahm in dieser Zeit den Eiskunstlaufbereich und wurde Trägerbetrieb. Sie war für die Grundlagenausbildung und Sichtung von Talenten verantwortlich. Mit der Einschulung wurden die Kinder, die durch die Sichtungen kamen, in den SC Einheit Dresden aufgenommen. Die anderen, so hart wie es klingt, mussten ihre Eiskunstlaufkarriere beenden.

1988 mussten sich die Sportclubs in Winter- und Sommersportarten aufteilen. Der SC Einheit Dresden behielt die Sommersportarten und gliederte sich, nach der politischen Wende 1990, mit seinen Abteilungen in den wiedergegründeten Dresdner Sportclub 1998 e.V. ein. Für die Wintersportarten wurde der Eissportclub Dresden gegründet, in denen sich die Sportarten Eisschnelllauf, Short Track, Eishockey und Eiskunstlauf zusammenfanden. Nach achtjähriger Zusammenarbeit als Abteilung Eiskunstlauf machten wir uns im Januar 1999 selbstständig.

Die ursprünglich 1969 erbaute Eissporthalle an der Pieschener Allee wurde während des Elbehochwassers 2002 stark geschädigt. Außerdem behinderte sie in der linkselbischen Dresdner Flutrinne des Ostrageheges den Abfluss der Wassermassen der Flutrinne.

   Bilder aus vergangenen Tagen ...

Die Stadt Dresden entschied sich aus diesen Gründen für einen Ersatzneubau außerhalb der Flutrinne unter Verwendung von Fluthilfegeldern, weiterer Sportfördermittel des Freistaates Sachsen sowie Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden. So wurde in der Zeit von Mai 2005 bis August 2007 neben dem Ersatz der eigentlichen Eisarena auch eine Trainingseishalle sowie eine 3.000 m² große Drei-Felder-Ballspielhalle gebaut, die uns seitdem mit anderen als Vereinssitz und attraktiver Trainingsstützpunkt zur Verfügung steht.

Einige ehemalige Stars:


Carola Paul

1981 Vize-DDR-Meisterin
1981 9. Platz EM in Innsbruck
1981 8. Platz WM in Hartford
1982 7. Platz EM in Lyon
1982 11 Platz WM in Kopenhagen

Simone Koch

1983 Juniorenweltm. mit 14 Jahren
1985 4. Platz EM in Göteborg
1987 2. Platz DDR-Meisterschaften
1988 5. Platz EM in Prag
1988 8. Platz WM in Budapest

Evelyn Großmann

1988 DDR-Meisterin
1989 7. Platz WM in Paris
1990 Europameisterin in Leningrad
1990 8. Platz WM in Halifax
1991 2. Platz EM in Sofia

M. Mager / U. Bewersdorf

1978 2. Platz WM in Ottawa
1979 3. Platz EM in Zagreb
1980 3. Platz Olympia in Lake Placid
1980 Vize-Weltm. in Dortmund

Falko Kirsten

Vierfacher DDR-Meister
1983 12. Platz EM in Dortmund
1984 9. Platz EM in Budapest
1984 Teilnahme an den Olympia
1985 5. Platz EM in Göteborg
1987 5. Platz WM in Sarajevo

Axel Rauschenbach

1989 Vize-Europameister in Birmingham
im Paarlauf mit Mandy Wötzel
 
 
 
 

C. Haufe / K. Bellmann

1979 7. Platz EM in Zagreb
1979 7. Platz WM in Wien
1980 9. Platz WM Dortmund

Dr. Hermann Schulz

1975 8. Platz EM in Kopenhagen
1979 7. Platz EM in Zagreb
1979 12. Platz WM in Wien
1980 5. Platz EM in Göteborg
1980 10. Platz WM in Dortmund
1980 11. Platz Olympia
1981 DDR-Meister
1981 4. Platz EM in Innsbruck
 

Dr. Jan Hoffmann

1968 Teilnahme an Olympia mit 12 Jahren
1973 3. Platz EM & WM
1974 1. Platz EM & WM
1976 3. Platz EM & WM
1977 1. Pl. EM, 2. Pl. WM
1978 1. Pl. EM, 2. Pl. WM
1979 1. Pl. EM, 3. Pl. WM
1980 2. Pl. EM, 1. Pl. WM
1980 2. Platz Olympia